Meine aktuelle Kamerawahl und die Leica M10-D

Ja, Kameras… Seit dem digitalen Zeitalter ist die Frequenz der Wechsel sicher nicht nur bei mir stark gestiegen.

Seit ich 2010 angefangen habe zu fotografieren bin ich bereits von Canon zur analogen Fotografie, zu Leica, zu Fuji und doch wieder zurück zu Canon und Leica gewechselt. Um’s kurz zu halten hier mein Fazit – Alle heutigen digitalen Kameras sind gut bis sehr gut. Dabei ist es sogar nahezu egal, ob es sich um eine Kamera mit kleinerem Sensor (bspw. APS-C) oder größerem Sensor (bspw. Vollformat) handelt. Entscheidend über die Bildqualität sind hauptsächlich die Objektive und die Belichtungszeit. Wenn ich eine gute Bildqualität möchte, kann ich das bei ausreichend Stabilisierung zur Not selbst mit einem iPhone erreichen.

Und genau aus diesem Grund würde ich eine Hochzeit nicht mit einem iPhone fotografieren. Es geht um kurze Augenblicke an einem bewegten Tag. Hier kommen die Kameras dann tatsächlich an ihre Grenzen. Bei Hochzeiten greife ich daher auf Canons aktuelle Spiegelreflexkameras zurück. Meine Hauptkamera ist hier eine Canon 5D Mark IV. Die selbe Kamera bevorzuge ich wegen der Haptik auch für die Landschaftsfotografie.

Privat schaut es etwas anders aus. Hier mag ich es etwas kompakter. Nach der Ankündigung der Leica M10-D war die Wahl daher für mich offensichtlich. Die erste digitale Leica M, die die Abmessung der klassischen Leica M Filmkameras hat. Gepaart ist die Kamera mit einem flüsterleisen Verschluss und natürlich besonders durch das fehlende Display. Während der Aufnahme kann daher kein prüfender Blick auf das Display an der Kamera ablenken. Für mich ist die Kamera, wenn auch digital, damit zeitlos.

Darüber hinaus sieht die Leica M10-D einfach klasse aus.

Die Leica M10-D. Aufgenommen mit einer kleinen Auswahl an Objektiven.

Hier die M10-D hinter der älteren anlogen Leica M4-P. Es liegen über 30 Jahre zwischen den Modellen.

Neben kleineren Änderungen steht die M10-D ihren Vorgängern in Nichts nach.

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